Zur erinnerung für mich:
Am 2006-10-27 und 2006-11-10 gibts ordentlich was auf die Ohren, nämlich Drum'n'Bass im Rosenkeller in Jena.
Als kleinen Vorgeschmack gibts hier ein kleines Vid von MZE der noch im Oktober im Rosenkeller auflegt:
Da war man auf dem Rockhard Festival und berichtet nix, was für ein frevel ;-). Aber eins vorweg, auch wenn der Titel das andeuten mag, kein Blind Guardian.
Die Fahrt mit dem Zug war sehr genehm, weil ich muste nur einmal am Anfang umsteigen und konnte dann 3 Stunden durchheizen bis nach Gelsenkirchen. Dort haben mich dann auch meine Kumpels abgeholt mit denen ich dann zum Festivalgelände gekurvt bin.
Auf dem Zeltplatz angekommen hab ich dann erstmal die bekanntschaft mit dem Maximator gemacht, ein Bier von dem man definitv nicht viel drinken will, 11,6% Alkohol sind dann doch zumindest für ein Bier zuviel. Als dann war es schon Abends und die ersten Bands fingen an zu spielen. Wir kamen aber erst zu den letzten Beiden an.
Engel
Irgendwie nid sooo viel mitbekommen, aber der Sound war schon ziemlich fett, gefällt definitv.
Morgana Lefay
Kann ich mich garnid mehr sooo richtig erinnern, kann gut an dem Alkoholpegel gelegen haben, aber auf jedenfall war der Sound schon ziemlich gut.
Am nächsten Tag hab ich den Anfang auch nid miterlebt weil ich noch was Einkaufen war und so Mystic Prophecy, Legion of the damned und Primodial verpasste.
Caliban
Aber pünktlich zu Caliban war ich dann wieder da. Vom Hocker hats mich nicht gehaun, aber war schon ganz nett.
Brianstorm
Brainstorm war dann eher schon mein Fall, auch wenn es nicht so ganz meine Musik, gefallen hats mir trotzdem, vorallem weil der Frontmann ein verdammt geiler Entertainer is und die Meute zu Höchstleistungen anstieß.
nevermore
Nevermore war so ziemlich mein erstes Highlight des ganzen Festivals, hier stimmte meiner Meinung nach einfach alles, fetter Sound, ein sehr fordernder Warrel Dane und eine Crowd die richtig Kaos machte. Fett!
Sodom
Nach nevermore musste ich erstma zurück zum Zelt um was zu trinken, weil ich wollte für die nächste Gruppe 100% fit sein, nichts destsotrotz bin ich dann noch gegen Ende hingegangen und ich muss sagen es hat sich gelohnt. Sodom an sich war ganz in Ordnung, aber es kam zum Schluss noch eine hammergeile Überraschung. Auf einmal wurden nämlich alle Bandmitglieder, ausser Drummer Bobby Schottkowski, von der Bühne geworfen und es kamen Sir Pommes, Otze, Ömmes, Asi, Fleisch und Gunther noch auf die Bühne und fertig war Randalica. Randalica spielten einige Lieder vom Album "Knast, Tod oder Rock'n'Roll", welches ich mir dann auch am nächsten Tag noch Kaufen muste.
Bolt Thrower
Doch jetzt kam das Highlight weswegen ich eigentlich auch aufs Festival gefahren bin. Bolt Thrower haben ihre Dampfwalze ausgepackt und das ganze Publikum plattgewalzt, einfach nur genial! Was mich etwas überrascht hat, war das die Band eine Bassistin hat, das war mir so nicht bewust gewesen. Auch noch ein witziges Detail war das Karl Willets grinste wie ein kleines Kind dem man ein ganz tolles Geschenk macht. Außerdem hatte Drummer Martin Kearns die coolste Schlagzeug-Konstruktion.
Celtic Frost
Celtic Frost trafs böse, weil ein Bandmitglied wegen Nierenversagens ins Krankenhaus muste. Einen Vorteile hatte es, Bolt Thrower konnte länger spielen. Und was auch noch sehr gut war, ich aber nimmer gesehen hab, Soilwork, nevermore und Brainstorm sind dann für Celtic Frost eingesprungen und ham noch was Musik gemacht, das ist doch alles sehr löblich.
Nach einer kurzen Nach gings dann am nächsten Tag weiter.
Crucified Barbara
Die 4 netten Damen aus Schweden standen zuerst vor relativ wenig Publikum, was daran lag das die ollen Securityleute erst um 11 Uhr einlass gewährten und so es ziemlich lang dauerte bis die anderen und auch ich drinne waren. Aber die Musik die sie spielten gefiel mir sehr. Es ging so in die Richtung Hard Rock und noch ein bisschen härter.
Dann war erstmal wieder Pause angesagt und nettes Grillen auf dem Zeltplatz.
Gojira
Dann wollte ich mir Gojira antun, aber die Franzosen gefielen mir absolut nicht. Also war ich nach 10 Minuten wieder auf dem Zeltplatz.
Dann hies es gegen 16.30 in richtung Bühne zu marschieren. Denn es sollte die Partykannone kommen:
Finntroll
Und es bewahrheitete sich. Der Moshpit war am toben, irgendwer war immer am crowdsurfen, damit die Securityleute auch ma was zu tun haben. Insgesammt sehr geil!
Soilwork und Fates Warning hab ich mir dann von den hinteren Reihen angetan um etwas auszuruhen, aber die Musik war trotzdem grandios.
Edguy
Edguy war der oberknüller. Tobias Sammet hatte die Masse so unter Kontrolle, echt unglaublich. Wer kann schon eine Metalcrowd dazu bringen "Es gibt nur einen Rudi Völler" zu singen? Auch wenn der Auftritt nur sehr kurz war, er rockt alles einfach weg. Edguy war auch der Gewinner im Crowdsurfing, der zweite Platz ging an Finntroll.
Dio
Dio hat mich jetzt nid so vom Hocker gerissen, auch wenn manche Stücke schon ganz nett waren.
Alles in allem ein verdammt geiles Festival und ich denke ich werde nächstes Jahr auch wieder hinfahren, weil defintiv verdammt geil!!
Alle Bilder die ich mit meiner popeligen Handykammera gemacht habe, gibts bei Flickr.
Was für ein Wochenende.
Alles fing eigentlich schon ganz nett am Freitag um 14.00 in Bingen an mit dem Betriebsausflug des BDPs, mit anschliesendem Kinogang in den sehr stimmigen Film 'Die Reise des jungen Che', der die Geschichte zweier junger Menschen erzählt, die mit dem Motorad durch Süd-Amerika fahren. Samstag war primär ma chillout Tag und Sonntag Vor- und Nachmittag auch noch. Gegen Abend so um 22 Uhr bildete sich vor dem Pallazo in Bingen eine sehr lange Schlange in der ich zum Glück relativ vorne war. Der Grund war, dass einige sehr hochkarätige DJs in den bescheidenen Hallen der Binger Bude auflegten. Darunter waren: Lexy & K-Paul, Hardy Hard, Mr X & Mr Y und zum krönenden Abschluss Westbam, die alle unter dem Label des Electric Kingdoms auftraten. Das ganze ging so bis 4 Uhr bis ich mitm Kumpel abgezicht war. Nun gab es allerdings etwas Gutes und etwas Schlechtes. Das Gute war das ich beim Kumpel übernachten konnte, das schlechte, das ich schon um 10(kein 22!!) Uhr zuhause sein musste weil meine Mutter es Auto brauchte. Naja, war zwar nen bissl im Arsch, aber habs trotzdem noch gut geschaft. Sonst den Tag über gabs erstma dick chillout, vorallem weils am Abend nochmal weg ging und zwar nach Mannheim in die Maimarkthalle. Dort gabs zuerst Exilia und dann kam endlich, langerwartet, Rammstein auf die Bühne und die Menge war am toben. Man kann sagen das Rammstein die Fans wirklich im warsten Sinne des Wortes eingeheizt hat und zwar mit Flammenwerfern und ähnlichen Pyrotechnik Krempels. Alles in allem ein HAMMERGEILES Konzert, wobei ich jedoch leider gegen Ende etwas stark im Arsch war und nicht mehr zu sonderlich viel zu gebrauchen war.
