Da war man auf dem Rockhard Festival und berichtet nix, was für ein frevel ;-). Aber eins vorweg, auch wenn der Titel das andeuten mag, kein Blind Guardian.
Die Fahrt mit dem Zug war sehr genehm, weil ich muste nur einmal am Anfang umsteigen und konnte dann 3 Stunden durchheizen bis nach Gelsenkirchen. Dort haben mich dann auch meine Kumpels abgeholt mit denen ich dann zum Festivalgelände gekurvt bin.
Auf dem Zeltplatz angekommen hab ich dann erstmal die bekanntschaft mit dem Maximator gemacht, ein Bier von dem man definitv nicht viel drinken will, 11,6% Alkohol sind dann doch zumindest für ein Bier zuviel. Als dann war es schon Abends und die ersten Bands fingen an zu spielen. Wir kamen aber erst zu den letzten Beiden an.
Engel
Irgendwie nid sooo viel mitbekommen, aber der Sound war schon ziemlich fett, gefällt definitv.
Morgana Lefay
Kann ich mich garnid mehr sooo richtig erinnern, kann gut an dem Alkoholpegel gelegen haben, aber auf jedenfall war der Sound schon ziemlich gut.
Am nächsten Tag hab ich den Anfang auch nid miterlebt weil ich noch was Einkaufen war und so Mystic Prophecy, Legion of the damned und Primodial verpasste.
Caliban
Aber pünktlich zu Caliban war ich dann wieder da. Vom Hocker hats mich nicht gehaun, aber war schon ganz nett.
Brianstorm
Brainstorm war dann eher schon mein Fall, auch wenn es nicht so ganz meine Musik, gefallen hats mir trotzdem, vorallem weil der Frontmann ein verdammt geiler Entertainer is und die Meute zu Höchstleistungen anstieß.
nevermore
Nevermore war so ziemlich mein erstes Highlight des ganzen Festivals, hier stimmte meiner Meinung nach einfach alles, fetter Sound, ein sehr fordernder Warrel Dane und eine Crowd die richtig Kaos machte. Fett!
Sodom
Nach nevermore musste ich erstma zurück zum Zelt um was zu trinken, weil ich wollte für die nächste Gruppe 100% fit sein, nichts destsotrotz bin ich dann noch gegen Ende hingegangen und ich muss sagen es hat sich gelohnt. Sodom an sich war ganz in Ordnung, aber es kam zum Schluss noch eine hammergeile Überraschung. Auf einmal wurden nämlich alle Bandmitglieder, ausser Drummer Bobby Schottkowski, von der Bühne geworfen und es kamen Sir Pommes, Otze, Ömmes, Asi, Fleisch und Gunther noch auf die Bühne und fertig war Randalica. Randalica spielten einige Lieder vom Album "Knast, Tod oder Rock'n'Roll", welches ich mir dann auch am nächsten Tag noch Kaufen muste.
Bolt Thrower
Doch jetzt kam das Highlight weswegen ich eigentlich auch aufs Festival gefahren bin. Bolt Thrower haben ihre Dampfwalze ausgepackt und das ganze Publikum plattgewalzt, einfach nur genial! Was mich etwas überrascht hat, war das die Band eine Bassistin hat, das war mir so nicht bewust gewesen. Auch noch ein witziges Detail war das Karl Willets grinste wie ein kleines Kind dem man ein ganz tolles Geschenk macht. Außerdem hatte Drummer Martin Kearns die coolste Schlagzeug-Konstruktion.
Celtic Frost
Celtic Frost trafs böse, weil ein Bandmitglied wegen Nierenversagens ins Krankenhaus muste. Einen Vorteile hatte es, Bolt Thrower konnte länger spielen. Und was auch noch sehr gut war, ich aber nimmer gesehen hab, Soilwork, nevermore und Brainstorm sind dann für Celtic Frost eingesprungen und ham noch was Musik gemacht, das ist doch alles sehr löblich.
Nach einer kurzen Nach gings dann am nächsten Tag weiter.
Crucified Barbara
Die 4 netten Damen aus Schweden standen zuerst vor relativ wenig Publikum, was daran lag das die ollen Securityleute erst um 11 Uhr einlass gewährten und so es ziemlich lang dauerte bis die anderen und auch ich drinne waren. Aber die Musik die sie spielten gefiel mir sehr. Es ging so in die Richtung Hard Rock und noch ein bisschen härter.
Dann war erstmal wieder Pause angesagt und nettes Grillen auf dem Zeltplatz.
Gojira
Dann wollte ich mir Gojira antun, aber die Franzosen gefielen mir absolut nicht. Also war ich nach 10 Minuten wieder auf dem Zeltplatz.
Dann hies es gegen 16.30 in richtung Bühne zu marschieren. Denn es sollte die Partykannone kommen:
Finntroll
Und es bewahrheitete sich. Der Moshpit war am toben, irgendwer war immer am crowdsurfen, damit die Securityleute auch ma was zu tun haben. Insgesammt sehr geil!
Soilwork und Fates Warning hab ich mir dann von den hinteren Reihen angetan um etwas auszuruhen, aber die Musik war trotzdem grandios.
Edguy
Edguy war der oberknüller. Tobias Sammet hatte die Masse so unter Kontrolle, echt unglaublich. Wer kann schon eine Metalcrowd dazu bringen "Es gibt nur einen Rudi Völler" zu singen? Auch wenn der Auftritt nur sehr kurz war, er rockt alles einfach weg. Edguy war auch der Gewinner im Crowdsurfing, der zweite Platz ging an Finntroll.
Dio
Dio hat mich jetzt nid so vom Hocker gerissen, auch wenn manche Stücke schon ganz nett waren.
Alles in allem ein verdammt geiles Festival und ich denke ich werde nächstes Jahr auch wieder hinfahren, weil defintiv verdammt geil!!
Alle Bilder die ich mit meiner popeligen Handykammera gemacht habe, gibts bei Flickr.
Nach der Absage der CANNIBAL CORPSE aufgrund ihrer US-Tour, mal wieder etwas erfreuliches: die Metal Veteranen THE SCORPIONS aus Hannover sind für das Wacken Open Air bestätigt.
Mehr dazu auf der off. wacken Page wacken.com
Das Line Up sieht also wie folgt aus:
Aborted
Amon Amarth
Die Apo. Reiter
Atheist
Bloodthorn
Born From Pain
Celtic Frost
Children Of Bodom
Ektomorf
Emperor
End Of Green
Finntroll
Gamma Ray
In Extremo
Korpiklaani
Metal Inquisitor
Ministry
Nevermore
Orphaned Land
Primal Fear
Scorpions
Six Feet Under
Soilwork
Subway To Sally
WintersunTickets gibts bei eventim:
Quelle: http://blog.skipmag.de/2006/02/11/scorpions-in-wacken/
Heute in 178 Tagen ist das Wacken Open Air in Wacken! Muss umbedingt dieses Jahr da hin.

Nach der Absage der